Dienstag, 11. Oktober 2011

Reise Reise

Zu erst einmal sorry, dass ihr schon so lange nichts mehr von mir gehört habt, aber es war sehr stressig, bis jetzt.
Natürlich habe ich viel zu erzählen, vor allem von meinem Campingausflug mit Berit.
Der ja erst mal nicht ganz so gut angefangen hat. Ich musste am Freitag dann länger arbeiten als erwartet und als ich endlich fertig war und gepackt hatte, war es dann auch schon sechs. Zum Glück hatte ich in Lindale angerufen und gesagt, dass wir später kommen.
Berits Bus hätte in Palmi um 6 abfahren sollen und sie wäre dann um 7.30 in Paraparaumu angekommen. Um kurz nach sechs, als ich imemr noch verzweifelt nach einer Möglichkeit gesucht habe, aus meinem Loch rauszukommen, bekomme ich dann eine Sms von ihr, das sie keine Ahnung hat wann der Bus kommt, aber dass ein andere Busfahrer gemeint hätte es könnte sehr spät werden. Da mein letzter Bus von Te Horo um 5.57 gefahren ist und ich um den zu erreichen spätestens um halb 6 loslaufen hätte müssen, hatte ich den verpasst. Also haben Kirsty und ich erstmal Taxi unternehmen gesucht. Die meistens davon waren frustraner Weise schon geschlossen. Als wir dann endlich eines gefunden hatten, dass auch noch lebte, war der Taxifahrer leider gerade in Wellington (er wäre am Samstag morgen wieder in Paraparaumu gewesen).  Ich habe dann weiter gesucht und ein Taxi in Porirua gefunden, dass soweit aber nicht gefahren ist. Die Leute da waren aber, (wie ja die meisten Leute hier) wieder sehr hilfsbereit und haben mir dann gesagt wo ich anrufen muss. Das Taxi wussten dann auch wo die Sandwon Road ist und eine halbe Stunde später war ich dann raus aus meinem Loch.
Als wir dann in Paraparaumu angekommen sind, kam der nächste Schock, das Taxi war sau teuer, was mir in dem Moment aber auch irgendwie egal war, ich war einfach nur froh, das wenigstens ich schon mal vor der ausgemachten spätesten Zeit da war. Also bin ich in die Rezeption und habe unsere Cabin „abgeholt“ der Typ an der Rezeption war auch total nett. Und hat gleich nach meiner Freundin gefragt, wo die denn sei und wie ich denn jetzt hergekommen sei. Als ich ihm dann sagte mit dem Taxi, meinte er: Hättest du das vorher gesagt, wir hätten dich auch abgeholt, für definitiv weniger Geld als ein Taxi. Und als er mir dann den Preis nannte, den er verlangt hätte, war das die Hälfte von dem was ich fürs Taxi bezahlt habe. War dann ja aber leider auch schon zu spät. War dann zwar ein bisschen ärgerlich, aber er hat dann auch das Berit Problem gelöst. Denn wir wären ja eigentlich mit dem Taxi von der Bushaltestelle, wo sie dann in Paraparaumu angekommen wäre, zum Campingplatz gefahren. Und er meinte für 5 $ holt er sie ab, weil er muss eh noch nach Paraparaumu fahren. Ich hätte ihn am liebsten geknutscht. Er hat mir dann alles auf dem Campingplatz gezeigt und dann kam der nächste kleine Schock, über den ich aber echt ein bisschen schmunzeln musste.
Als ich am Telefon die Cabin bestellt hatte, meinte der Typ ja man soll sein eigenes „bedding“ mitbringen. Berit und ich hatten das auch erst so verstanden, dass man eben seine eigene Decke mitbringen muss, aber als dann unser Platz in den Koffern immer knapper wurde, haben wir das Wort dann doch mal gegoogelt. Und es heißt so weil wie: Bettwäsche, Bettbezug, Bettzeug. Also dachten wir, man muss halt sein eigenes Leintuch und so einen Kram mitbringen, was wir dann auch gemacht haben.
Als ich also diese Cabin betrete, war auf den Betten natürlich nichts drauf, also habe ich erstmal Berit geschrieben, die dann endlich auch mal wusste wann sie ankommt. Dann habe ich den Heater aufgedreht und dann beschlossen, dass wir einfach mit dem Bettbezug als Decke schlafen und ansonsten die Cabin eben schön einheizen, sodass wir im Prinzip gar keine Decke brauchen.
Dann bin ich also mit dem Typ in die Stadt gefahren und wir haben  Berit abgeholt, die inzwischen eingekauft hatte für unser Abendbrot und auch das Geld für ihn  von der Bank geholt.  Von da an wurde das Wochenende genial, als wir in unsere Cabin dann eingezogen waren, haben wir angefangen Abendbrot zu machen. Das aus leckerem Brot, Streichkäse und normalem Käse bestand. Berit hat sich dann auch mit unserem einzigen Messer an den Käse gemacht. Und dann ist es passiert. Das Messer hat nachgegeben :D Wir haben so unglaublich gelacht, wir waren 5 Minuten zusammen auf dem Campingplatz und schon war das erste kaputt. Als wir dann mit diesem halb ganzen Messer versucht das Brot zu schneiden, bis uns dann auch mal auffiel, dass an der Wand noch ein großes Brotmesser hing, das uns bis dato tatsächlich entgangen war, naja Spaß hatten wir ja deswegen. Geschlafen haben wir dann ja wie gesagt nur mit unseren Bettbezügen, haben allerdings den Heater dann für die Nacht ausgemacht. Über die Nacht verteilt haben wir dann doch immer mehr Klamotten angezogen und dann morgends doch wieder den Heater angemacht. Danach war dann auch schnell der Entschluss gefasst, uns am Samstag im City Center beim Warehouse eine Wolldecke zu kaufen. Wir haben uns also fertig gemacht und sind dann nach Paraparaumu ins City Center gelaufen, schließlich wollte ich Berit ja auch meine  Wendys Freund vorstellen. Es war zwar nicht so schön, dass wir hätten an den Strand gehen können um zu Picknicken aber es hat wenigstens nicht geregnet. Nach einer viertelstunde  laufen ist man auch von Lindale im City Center. Wir waren dann erstmal Geschenke-Einpack-Kram kaufen und dann habe ich mein Päckchen losgeschickt, wobei wir wieder sehr viel Spaß hatten. Denn die eine Größe war zu klein und die andere eigentlich schon zu groß. Also habe ich meinen Schal verschickt. Viel Spaß beim auspacken und bitte den Schal aufheben, den brauche ich Weihnachten wieder, da isst es kalt :P Aber immerhin hat er perfekt den restlichen Platz gefüllt und ich wollte ja nicht das was kaputt geht.
Im  Warehouse haben wir dann erst ewig nach eine passenden Decke gesucht, die nicht zu dünn oder zu kurz war und als wir dann fast schon draußen waren, haben wir dann auch noch Indoor-Schlafsäcke gefunden für 20 Dollar, die haben dann genauso viel gekostet, wie die Decke und dann haben wir lieber die genommen. Ja man muss auch mal Glück haben, denn mein Wendys Freund war a Samstag leider nicht da. Einen Shake haben wir trotzdem getrunken. Darauf hatten wir uns ja auch schon die ganze Woche gefreut.
Wir haben dann noch Salat gekauft und Salatsoße und einen Dip und dann Gemüse zum Dippen. Das war dann unser geplantes Abendessen und Mittags habe ich Berit gezeigt was ich bei KFC am liebsten Esse.   Unseren Salat vom Abendessen haben wir dann im Cabin versucht anzumachen. Eine große Schüssel hatten wir leider keine, also haben wir die Karotten, die Pilze, die Tomaten und die Gurken in eine Pfanne getan und dann den Salat dazu. Das war dann keine Gemüsepfanne, sondern unsere Salatpfanne. Die auch wieder zu herzhaftem Lachen angeregt hat. Gut hat es auf jedenfall geschmeckt.
So jetzt kommen erst einmal ein paar Bilderchen bevor ich dann mit unserem Sonntag weitermache :)

So da waren wir also. In Lindale :)



Das ist unsere Cabin von außen. War übrigens sehr sauber da drin. Keien Spinnweben und so ein Kram, wie man es sonst hier überall so findet.


Das ist die Küchenzeile. Mit kleinem Backofen und Herd rechts. Hinter der Wand nach dem kleinen Backofendings rechts, kann man die Betten schon sehen. Also groß war es nicht, aber für 2 Leute reicht es allemal  um da ein paar Tage unterzukommen.

  Das war mein Bett (nach unserem Warehouse einkauf :) )
 Und so sah unser Abendessen am Samstag aus. Sehr lecker war es.

Und das ist nun die weltberühmte Salatpfanne :)


Also zu unserem Sonntag.
Wir musstem um 10 die Cabin räumen, was wir auch ganz gut hinbekommen haben. Es war sehr schönes Wetter Sonntags, also hatten wir auch fest mit unserem Strandpicknick geplant. Das Problem war nur, wo hin mit unseren Koffern.
Am Bahnhof gab es nur so Bike- Boxes. Wo man seine Fahrräder einschließen kann, die hätten wir ja auch genommen, aber Sonntags aht das Office da nicht offen. War also nichts. Dann haben wir mit unserem Optimismus den wir uns angearbeitet haben, einfach mal darauf gehofft, das mein Wendys-Freund arbeitet und wir unsere Sachen da vielleicht abstellen könne. Und Tadah, er war da. Und er war natürlich sehr hilfsbereit. Er hat uns totgefüttert mit Eis zum probieren und wir konnten unsere Koffer dort lassen. Und ich weiß jetzt auch das er James heißt :) Und er weiß meinen Namen und mein Lieblingsshake. Wenn es mir hier so gut gefällt das ich nicht mehr zurück will, dann heirate ich ihn einfach :P

Also sind wir zum Strand runter gelaufen, was 45 Minuten gedauert hat, uns aber echt agr nicht so lang vorkam. Und dort haben wir dann gepicknickt, bevor sich unsere Wege für dieses Wochenende getrennt haben :)

Hier ein paar Fotos vom Strand in Paraparaumu :)




Von meinen Tagen der Woche bisher gibt es nur zu sagen: Die Kids werden ich vermissen, das arbeiten hier nicht :P Es waren harte und lange Tage.
Mit Kirsty ist es nach wievor klasse. Wie haben einen Kuchen gebacken. Mal sehen ob er schmeckt, wo ich doch so gut backen kann :P

Kia Ora Ihr Lieben

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